Archiv für den Monat April 2014

Claudia Jung: ‘Den Menschen helfen, die auf der Schattenseite des Lebens stehen’

Unter dem Motto: ‘Den Menschen helfen, die auf der Schattenseite des Lebens stehen’, luden EAGLES Präsident Frank Fleschenberg und in der Funktion als Vorstand, Anke Huber und Christian Neureuther (persönlich leider verhindert), sowie Michael Roll und ich, am vergangenen Sonntag zum zweiten Mal zur Präsentation des neuen EAGLES Magazins in die BMW und Mini Driving Academy in Maisach ein. Personen aus dem öffentlichen Leben engagieren sich seit 20 Jahren im Eagles Charity Golfclub und Sponsoren wie BMW machen diese Charityarbeit erst möglich. Herzlichen Dank dafür..

Gute Unterhaltung!

Bildergalerie:
http://www.exklusiv-golfen.de/bildergalerien/eagles-charity-golfclub-magazin-30009/nggallery/image/eagles-charity-golfclub-12-fotocredit-schneiderpress/http://www.exklusiv-golfen.de/bildergalerien/eagles-charity-golfclub-magazin-30009/nggallery/image/eagles-charity-golfclub-12-fotocredit-schneiderpress/

Bericht:
http://www.exklusiv-muenchen.de/news/eagles-charity-golfclub-muenchen-26382

Claudia Jung: Regionales Gericht in Italien bestätigt nationales Verbot für Aussaat von Mais MON810 von Monsanto

Nach Frankreich nun auch Italien! Ein regionales Gericht in Italien hat ein nationales Verbot für die Aussaat von Mais MON810 von Monsanto bestätigt. Da frage ich mich, wenn unsere Nachbarländer sich erfolgreich gegen Monsanto zur Wehr setzen, warum nicht auch unsere Regierung?

Claudia Jung: Menschen bis zum Tod ein würdiges Leben gewährleisten

In einer Gesellschaft, in der es zu den wichtigsten Werten gehört jung, fit und erfolgreich zu sein, werden Alter, Krankheit, Sterben und Tod oft verdrängt. Um Schwerstkranken und sterbenden Menschen bis zum Tod ein würdiges Leben zu gewährleisten, ist es notwendig, dass wir in Bayern ein flächendeckendes Netz von Hospizeinrichtungen anbieten. Auch muss die Palliativmedizin früher ansetzen, damit die Verbesserung der Lebensqualität im Mittelpunkt steht und nicht das Sterben.

Wir alle wissen, dass das Ehrenamt eine tragende, ja eine immer wichtiger werdende Säule unserer Gesellschaft ist und ehrenamtliches Engagement nicht genügend oft gelobt werden kann. Ob im Verein, in der Kirche oder bei der Caritas, bei einer gemeinnützigen Organisation oder in der häuslichen Pflege oder wie hier, bei der Unterstützung von Schwerstkranken und Sterbenden! Ohne diese helfenden Hände und den vielen vielen Stunden, die für diese Arbeit geleistet werden, wäre vieles von dem, was wir heute für selbstvertändlich erachten, gar nicht möglich. Vielen Dank dafür!

http://www.stmgp.bayern.de/aktuell/presse/detailansicht.htm?ID=BTB5ZwrxX0jQrfRWNxK66g%3D%3D

Claudia Jung: Neue EU-Regeln für Öko-Betriebe geplant

Bayerns Europaministerin Dr. Beate Merk sieht durch die Vorschläge der EU-Kommission zur Überarbeitung der EU-Öko-Verordnung den ökologischen Landbau in Bayern gefährdet.

Hintergrund:

Geht es nach dem Willen der EU-Kommission, würden gerade für kleinere Betriebe im Öko-Landanbau eine strengere Überwachung und die Reduzierung von Ausnahmen eingeführt. Als Konsequenz würde dieses zusätzliche Kosten und erheblichen Mehraufwand für Kleinbetriebe bedeuten, die diese nicht so einfach stemmen können.

Ich halte es für falsch, generell alle Öko-Landanbaubetriebe unter Generalverdacht zu stellen, um diese EU-Öko-Verordnung zu rechtfertigen. Es besteht aber kein Zweifel daran, dass Kontrollen sinnvoll sind. Schon im Interesse des Verbraucherschutzes muss Missbrauch verhindert werden. Es darf aber nicht passieren, dass nur große Produzenten, die diesen immensen Kontrollaufwand kostenmäßig händeln können, am Markt bestehen bleiben. Frau Dr. Beate Merk weisst zu recht weiter daraufhin, dass unsere bäuerlich strukturierten Öko-Landwirte „das Rückgrat bei der Erzeugung von hochqualitativen Bio-Produkten“ sind.

Eine Vielzahl dieser Öko-Landwirte sind im Landkreis Pfaffenhofen angesiedelt und es gilt, auch zukünftig seitens der EU-Kommission Ausnahmeregelungen zu gestatten, die unserer ländlichen Struktur mit Öko-Landwirten Rechnung trägt. Ohne Rücksicht auf diese Besonderheit, wäre der Bestand vieler heimischer Betriebe gefährdet, die mit Leib und Seele bei der Arbeit sind und großen Wert darauf legen, uns Verbrauchern höchste Qualität anzubieten, ohne dass die EU-Kommission ständig mit Öko-Verordnungen nachjustieren müsste.

 

Claudia Jung: VDK will auf ein würdiges Altern klagen

Wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, plant der  Sozialverband VdK vor das Bundesverfassungsgericht zu ziehen, um gegen die Zustände im deutschen Pflegesystem zu klagen. Der VdK kritisiert, dass sich trotz angekündigter Pflegereformen in den vergangenen Jahren zu wenig getan hat und will mit seiner Klage die Politik zum Handeln zwingen.

Die Klage findet meine volle Zustimmung. Wir dürfen unsere Seniorinnen und Senioren nicht vergessen, auch sie brauchen in vielen Situationen und Lebenslagen unsere Hilfe!

Im Interesse von Millionen alten, dementen und pflegebedürftigen Menschen dürfen wir der augenscheinlichen Verzögerungspolitik des Gesetzgebers nicht weiter nur zuschauen.

http://www.sueddeutsche.de/politik/sozialverband-vdk-verfassungsklage-auf-ein-wuerdiges-altern-1.1942750
 

Die Pflegeversicherung wird 20 Jahre alt

Am 22. April 1994 beschloss der Bundestag, die fünfte Säule der Sozialversicherungen einzuführen. Derzeit wird hitzig über Reformen diskutiert. Studien der Bertelsmann-Stiftung prognostizieren einen gravierenden Mangel an Pflegekräften bis zum Jahr 2030. Während die Zahl der Pflegebedürftigen um rund 50 Prozent zunehmen wird, werden nach heutigen Berechnungen ohne grundlegende Weichenstellungen rund eine halbe Millionen Stellen für Vollzeitkräfte in der Pflege unbesetzt bleiben. Nach Zahlen des Statistischen Landesamtes aus 2012 ist die Anzahl von Menschen, die in Bayern in einem Pflegeheim leben, in den letzten zwei Jahren um etwa 2000 angestiegen.

Brigitte Mohn, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung, weist seit mehreren Jahren darauf hin, dass zukünftig die notwendigen Leistungen in der Pflege von professionellen Kräften alleine nicht mehr zu erbringen sei. Es sei daher notwendig, dass bei der Verwirklichung bedarfsgerechter Pflegekonzepte auf die Vernetzung aller verantwortlichen Personen und Institutionen zu achten ist, von der Stadtplanung über Wohnungsbaugesellschaften, von Pflegekassen bis hin zu Leistungsanbietern.

Nach meinem Verständnis gilt es den Pflegeberuf so schnell wie möglich aufzuwerten. Attraktiver wird er z.B. durch bessere Arbeitsbedingungen und einer angemessenen Entlohnung – und da hilft der Mindestlohn von € 8,50 nicht weiter –  entsprechend der hohen Anforderungen dieses Berufs. Hier sind Arbeitgeber und Gewerkschaften gefordert, indem sie aufeinander zugehen. Sobald die Rahmenbedingungen und die Vergütung stimmen, können wir den drohenden Notstand bei der Pflege sicherlich noch verhindern.

Forderungen nach Finanzierung von Umschulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen für Pflegekräfte und bessere Aufstiegsmöglichkeiten finden meine Unterstützung. Für sinnvoll halte ich auch eine staatlich finanzierte und begleitend nachhaltige Informations- und Imagekampagne.

Claudia Jung: Landkreis Pfaffenhofen stellt Übersichtskarte über alle zur Windkraftnutzung geeigneten Flächen und die Gründe für deren Auswahl im Landkreis auf der Gewerbe-Messe in Manching vor

 

Ministerpräsident und CSU Chef Horst Seehofer hatte im Februar ein Moratorium für den eigentlich bereits beschlossenen Bau neuer Stromtrassen von Bad Lauchstädt (Sachsen-Anhalt) nach Meitingen (Bayern) verlangt und stellt sich damit gegen ein Gesetz, dass er selbst beschlossen hat. In der Debatte um den Bau neuer Stromtrassen von Ostdeutschland nach Bayern hat das Bundeswirtschaftsministerium den bayerischen Ministerpräsidenten Seehofer (CSU) nun wegen seines Alleingangs in die Schranken verwiesen. Wegen der starken Zunahme von Windkraftanlagen an Land könne der erneuerbare Strom in der betroffenen Region schon jetzt „nicht mehr zu jeder Zeit über das vorhandene Drehstromnetz aufgenommen und übertragen werden“, erklärte der Staatssekretär Beckmeyer. Damit dürfte Horst Seehofer mit seinem Protest gegen eine neue Stromtrasse gescheitert sein!

Von großen Windrädern hält Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer allerdings auch nicht sonderlich viel und die Landesregierung will möglichst schnell den Bau von Windrädern im Freistaat erschweren. Dazu billigte das bayerische Kabinett einen entsprechenden Gesetzentwurf. Demnach muss in Bayern der künftige Mindestabstand zwischen Windkraftanlagen zu Wohnhäusern das Zehnfache der Gesamthöhe der Anlage betragen. Bei 200 Meter hohen Windkraftanlagen entspricht das dann einer Entfernung von 2 km. Nach Angaben des bayerischen Verbands für Windenergie wären durch die Regelung im Freistaat fast gar keine Flächen mehr für neue Windräder verfügbar. Anlagen, für die bis zum 4. Februar 2014 ein vollständiger Antrag gestellt wurde, sollen nicht unter die neue Regelung fallen. Auch Altanlagen würden Bestandsschutz genießen.

Auch ich bin der Meinung, dass die Energiewende nur gelingen kann, wenn sie gemeinsam mit Bürgern und Wirtschaft gestaltet wird. Wie bereits schon am 09. April gesagt, Kommunen, die sich einig sind, können im Prinzip Windkraftanlagen mit geringeren Abständen beschließen. Und wenn sie sich nicht einigen, liegt der Schwarze Peter nicht mehr bei Seehofer – sondern bei den Gemeinden.

Auf der 19. Gewerbe – Messe Manching vom 25. bis 27. April 2014 ist auch der Landkreis Pfaffenhofen mit einem großen Stand am Halleneingang vertreten. Die Messebesucher können sich dort erstmalig umfassend über das Fachkonzept zur landkreisweiten Windkraftplanung informieren. Insbesondere wird eine Übersichtskarte über alle zur Windkraftnutzung geeigneten Flächen und die Gründe für deren Auswahl vorgestellt.

http://www.landkreis-pfaffenhofen.de/HOME/Aktuelles/AlleMeldungen.aspx?rssid=74E92CB4-C7AC-413A-94EF-5E760FC91617