Genmais: Ich halte zwar ein Verbot für die ganze EU weiter für notwendig, sehe aber in dieser Opt-Out-Klausel einen ersten Schritt in die richtige Richtung

Die eindringlichen Appelle an unsere Regierungsverantwortlichen tragen kleine Früchte. Die Bundestagsfraktionen von Union und SPD haben sich am Dienstag grundsätzlich auf ein nationales Anbauverbot für gentechnisch veränderte Pflanzen verständigt. Durch eine sogenannte Opt-Out-Klausel, durch die die Aussaat von genetisch veränderten Organismen (GVO) untersagt werden kann, ist dieses nun möglich.
Ich halte zwar ein Verbot für die ganze EU weiter für notwendig, sehe aber in dieser Opt-Out-Klausel einen ersten Schritt in die richtige Richtung, um mit einer nationalen Lösung das zu verhindern, was es zu verhindern gilt.
Kritisiert wird diese nationale Lösung allerdings von den GRÜNEN. „In Wahrheit ist dieser Vorschlag ein Trojaner, der der Gentechnik das Tor nach Europa erst richtig öffnen würde“, sagte Gentechnikexperte Harald Ebner. Seiner Meinung nach wird durch nationale Ausstiegsklauseln die Zulassung eher noch beschleunigt. Ziel war es, mit der SPD eine gemeinsame fraktionsübergreifende Initiative für echte Gentechnikfreiheit zu schaffen.

Ich setze auf den Erfolg der kleinen Schritte, sehen was noch geht, machen was noch möglich ist. Denn Auslöser der Aktivitäten ist die erwartete Zulassung des von den US-Konzernen DuPont und Dow Chemical entwickelten Genmaises 1507 zum Anbau in der EU. Bei einer EU-Abstimmung hatte sich Deutschland enthalten, da die Bundesregierung uneins war. Damit müssen wir heute leben!

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