Reform der G8-Initiative „New Alliance“ nötig

Die Deutsche Welthungerhilfe hat die Staats- und Regierungschefs der G7 anlässlich des G7-Gipfels, der diese Woche in Brüssel stattfindet, heue in ihrer Pressemitteilung dazu aufgerufen, die „New Alliance for Food Security and Nutrition in Africa“  (Neue Allianz für Ernährungssicherung in Afrika) zu reformieren. Erklärtes Ziel der Initiative ist es, 50 Millionen Menschen bis 2022 durch private Investitionen in die Landwirtschaft aus der Armut zu befreien. Die Welthungerhilfe warnt dagegen vor negativen Konsequenzen.

http://www.welthungerhilfe.de/pm-g7gipfel-bruessel2014.html

Es gilt als bewiesen, dass  nur ein globales Ernährungsystem mit Kleinbauern und  Kleinbäuerinnen sich in einer erfolgreichen  Entwicklungspolitik bewährt hat. Und nur, wenn die Regierungsverantwortlichen die Bedürfnisse dieser Kleinbauern in den Focus ihrer weltweiten Entwicklungspolitik stellen, haben unsere gemeinsamen Bemühungen eine Chance auf Erfolg.

Bei mir erhärtet sich die Meinung, dass sich die G 7 Staaten unter dem Deckmantel der Hungerbekämpfung  zum Steigbügelhalter der Profitinteressen international agierender und vernetzter Konzerne – bewusst oder unbewusst sei dahingestellt – macht. Wer Armut und Hunger bekämpfen will, muss die Armen und Hungernden unterstützen, nicht Agrokonzernen dabei helfen, Geschäfte zu machen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s