Rote Liste gilt als „Barometer des Lebens“

Schon seit 50 Jahren gibt es nun die Rote Liste bedrohter Tier- und Pflanzenarten und das Ausmaß des weltweiten Artensterbens ist alarmierend. Rund 22.000 Arten sind es im Moment.

Maßgeblich sind es wir Menschen, die für das Aussterben der Tiere und Pflanzen verantwortlich sind. Sei es durch die Landwirtschaft bis hin zum Raubbau an Ressourcen, durch die Vermüllung der Meere, den von uns verursachten Klimawandel, oder durch Wilderei. Weltweit werden wichtige Lebensgrundlagen zerstört.

Ich fordere daher unsere Bundesregierung auf, sich deutlich mehr für den Naturschutz und die weltweiten Ziele zur Verhinderung der Klimakatastrophe einzusetzen. Dazu zähle ich auch, den international agierenden Konzernen und der Agrarindustrie endlich klare Grenzen zu setzen, die die Ausrottung von immer mehr Tier- und Pflanzenarten verhindert. Es muss gelingen, Produktion, Rohstoffförderung und Flächenbewirtschaftung im Einklang mit der Natur zu gestalten.

„Wir sind konfrontiert mit einer Krise des Aussterbens“, sagt die britische Naturforscherin Jane Smart. Sie leitet die Abteilung Artenvielfalt im IUCN-Hauptquartier im schweizerischen Gland, wo alle Informationen für die Rote Liste zusammenlaufen. Diese Liste ist ein Appell an alle Länder weltweit, aber auch an für uns Bürgerinnen und Bürger, noch mehr für Natur- und Klimaschutz zu tun.

Die „Rote Liste gilt als „Barometer des Lebens!“ Die bedrohten Arten finden Sie unter

http://www.iucn.org/?14964/4/IUCN-nimmt-weitere-gefahrdete-Arten-in-Rote-Liste-auf

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Ein Gedanke zu „Rote Liste gilt als „Barometer des Lebens“

  1. alphachamber

    Diese „Rote Liste“ gab es gewissermaßen seit dem Entstehen des irdischen Lebens.
    Im Quartär-Zeitalter starben die meisten Fauna-arten aus; ob dies auf den Homo erectus, das Klima oder auf einen Asteroiden-Einschlg zurückzuführen ist, bleibt akademische Debatte. Klar ist, dass es weder Industrien noch Umweltgifte zur Urzeit gab und viele, wenn nicht die meisten der Veränderungen, zum Zyklus universeller Veränderungen gehört. Erhalten kann der Mensch kaum etwas, er kann nur weniger zerstören – dies könnte aber auch ein kosmisches oder geologisches Ereignis noch
    v o r „großzügiger“ menschlicher Moratorien.

    Antwort

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