Gabriels Kurswechsel bei der Süd-Ost Stromtrasse ist kein Kurswechsel

Bayerns Wirtschaftsministerin Aigner teilt die Einschätzung von Bundeswirtschafts- und Energieminister Sigmar Gabriel über die umstrittene Südoststrom-Trasse, dass ein solches Projekt nicht über die Köpfe der Bürger und gegen deren Widerstand durchsetzbar sei. Gabriels Kurswechsel bei der Süd-Ost Stromtrasse ist kein Kurswechsel. Die geplante Hochspannungsleitung soll nur teilweise unterirdisch verlegt werden. Für das Landschaftsbild sicherlich schön, für die Energiewende vor Ort nicht zielführend. Energieminister Gabriel vermittelt mit seinem Auftreten in Nürnberg das Gefühl, das übergeordnete wirtschaftspolitische Interessen wichtiger sind, als Bürgerinteressen vor Ort.

Es geht nicht darum, dass auch in einer Zukunft ohne Kernenergie irgendwie genügend Strom in Bayern ankommt, sondern dass die Energiewende lokal angegangen wird. Das Geld hier vor Ort investiert, ist eine Chance für unser Handwerk, und das macht uns entsprechend unabhängig.

Die CDU/CSU-SPD Regierungskoalition behandelt die Energiewende so, als wäre sie nicht in der Lage, ihre Chancen einer lokal strukturierten Energiewende zu erkennen. In der Energiewende liegen große Chancen, aber unsere Ministerinnen und Minister beharren auf alten Strukturen.

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