MEINE POLITIK

In meiner politischen Arbeit steht der Mensch im Mittelpunkt. Es ist mir wichtig, die Politik im unserem Landkreis Pfaffenhofen aktiv mitzugestalten – zum Wohle aller Familien, Kinder und Jugendlichen, Seniorinnen und Senioren, die hier leben. – generationsübergreifend, nachhaltig und sozial gerecht.


Ilmtalklinik

Ich werde alle Bestrebungen des Landratsamts unterstützen, die Ilmtalklinik in kommunaler Hand zu halten und stehe hinter der vom Kreistag beschlossenen Finanzhilfe von rund 16 Millionen Euro für die Jahre 2014 bis 2016, die mit der an Geschäftsführer Marcel John gestellten Bedingung, ein belastbares Konzept zur Zukunft der Ilmtalklinik bis Herbst vorzulegen, gebunden ist. Marcel John muss es gelingen, die Zusammenarbeit mit allen Krankenhäusern in der Region mit dem Ziel der Nutzung von Synergieeffekten zu verbessern.

Förderung von Wirtschaftsentwicklung, Freizeit, Erholung und Tourismus

Strukturentwicklung und Außenmarketing als Daueraufgabe, um die Standortqualität des Landkreises nachhaltig hochzuhalten und „bestehende und noch zu schaffende Initiativen werden gemeinsam von der CSU/FW getragen und weiterentwickelt“.

Leider wurde im Tourismus in der Vergangenheit viel Geld verbrannt. Hier verlange ich ein großes Augenmerk auf Kosten und Nutzen zu legen, sowie eine engmaschige Überprüfung aller beschlossenen Maßnahmen.

Familienfreundlicher Landkreis

Das im vergangenen Jahr vom Kreistag beschlossene Konzept „Familienaktiver Landkreis“ mit den drei Säulen „Bündnis für Familie“, „Bildungsregion in Bayern“ und „Seniorenpolitisches Gesamtkonzept“ gilt es weiter zu führen..

Drittes Gymnasium

CSU und FW stehen dem Vorschlag der Stadt Ingolstadt zustimmend gegenüber, bei einer weiter steigenden Zahl an Gymnasiasten im Ingolstädter Süden beziehungsweise im Norden des Landkreises Pfaffenhofen ein drittes Gymnasium – im Pfaffenhofener Landkreisnorden – zu errichten. Dies solle geschehen, wenn die kreisfreie Stadt Ingolstadt bereit ist, aufgrund eigener Schülerzahlen in einem Zweckverband mit dem Landkreis zusammenzuarbeiten – nach dem „Gaimersheimer Modell“. Als Standort für das zusätzliche Gymnasium kristallisiert sich Manching heraus.

Der Konsens im Kreistag, der Bildung erste Priorität einzuräumen war bereits in der vergangenen Legislaturperiode vorhanden und ist weiter begrüßenswert. Mein Augenmerk und ganz besonderes Anliegen sind aber die Mittelschulen. Bevor man an den Bau weiterer Gymnasien oder Realschulen denkt, deren Notwendigkeit aufgrund sinkender Schülerzahlen nicht begründbar ist, sollte man lieber hier investieren.


Wirtschaftsschule

CSU und FW prüfen die Errichtung einer Wirtschaftsschule im mittleren Landkreis. Gute Chancen als Standort hätte im Falle der Realisierung Rohrbach – wegen der Lage und des Bahnanschlusses. Die beiden Fraktionen wollen die Kreisverwaltung beauftragen, das Schülerpotential, die möglichen Auswirkungen auf die Mittelschulen, den Finanzaufwand und die Genehmigungsfähigkeit durch das Kultusministerium zu prüfen. Hintergrund dieser Überlegungen ist die Tatsache, dass laut Max Hechinger (FW) derzeit 250 Menschen aus dem Landkreis Pfaffenhofen eine Wirtschaftsschule besuchen, es aber im Landkreis selbst keine gibt.

Das Angebot an Berufsfachschulen generell ist dürftig. Auch die fehlende Wirtschaftsschule im Landkreis Pfaffenhofenwurde von mir stets moniert und die Anregung auf Prüfung einer Genehmigungsfähigkeit unterstützt.

Altenpflegeausbildung

CSU und FW streben eine Stärkung der Altenpflegeausbildung im Landkreis an. „Das soll durch eine Kooperation mit den bestehenden Fachschulen der Nachbarlandkreise geschehen“, heißt es dazu in dem unterzeichneten Kooperationspapier. „Schulräume sollen nach Bedarf in den kreiseigenen Schulen zur Verfügung gestellt werden.“

Es gibt acht Altenpflegeeinrichtungen im Landkreis, aber keine Fachschule! Eine Einrichtung zur Ausbildung von Altenpflegehelferinnnen/-helfern bzw. Altenpflegern/Altenpflegerinnen wurde von der AUL bereits angestoßen.


Energiewende und Klimaschutz

Die beiden Kreistags-Fraktionen unterstützen das aktuelle Landkreisprogramm zur Umsetzung der Energiewende (Teilflächennutzungspläne für Windkraft, Klimaschutz- und Energienutzungspläne auf Gemeindeebene, kostenlose Energieeffizienzberatung im Landratsamt) und wollen weitere gemeinsame Initiativen im Hinblick auf das Erreichen der Klimaschutzziele erarbeiten.

Sinnvolle Alternativen erkennen und umzusetzen und Energie sparen, neue Baugebiete oder die Sanierung von Altbaubeständen sind besonders unter dem aktuellen Landkreisprogramm umzusetzen. Welche Dachflächen, insbesondere von öffentlichen Gebäuden eignen sich für Fotovoltaik? Wo ist Geothermie möglich? Eine entsprechende Standortanalyse macht Sinn und die geeigneten Standorte sind in einer Bauleitplanung festzulegen. Vorhandene Ressourcen müssen allerdings auch genutzt werden. So fallen im Landkreis jährlich rund 16.350 Tonnen Grüngut und ca. 6.200 Tonnen Bioabfall an, die mit enormen Kosten entsorgt werden müssen. Ein Rohstoff, den man nutzen kann! Eine moderne Biogasanlage würde nicht nur Entsorgungskosten sparen, sondern bei geringem Wartungsaufwand und weitgehend emissionsfrei Biogas und wertvollen Dünger erzeugen.

Mit der von der AUL mitfinanzierten Studie zur energetischen Verwertung, sparte die AUL dem Landkreis nicht nur Kosten, sondern lieferten wertvolle zusätzliche Entscheidungshilfen. Vergleichbare Anlagen existieren schon seit Jahren, haben sich in kurzer Zeit amortisiert und bringen gute Rendite. Leider wird dieses Thema jedoch äußerst zögerlich vorangetrieben. Hier muss sich was ändern!
Den Energiewandel auf Landkreisebene umzusetzen wird eine der vordringlichsten Aufgaben der nächsten Jahre bleiben!

Betriebskosten für die beiden großen Museen

Nach den derzeitigen Finanzierungsmodellen ist der Anstieg der Betriebskostendefizite sowohl im Kelten- und Römermuseum Manching als auch im Deutschen Hopfenmuseum in Wolnzach ausschließlich über die örtlichen Gemeindehaushalte abzudecken. CSU und FW sichern nun eine Überprüfung dieser Regelung zu. „Die Gemeinden sollen zwar überwiegender Träger des Defizitanstiegs bleiben, ein punktuelles Anheben der Landkreis- und Bezirksbeteiligung an den Betriebskosten wird aber angestrebt“, heißt es in dem heute unterzeichneten Papier. Und ganz konkret steht da: „Für den Kreishaushalt 2015 ist ein Anhebungsvorschlag zur Beschlussfassung vorzulegen.“

Findet meine Zustimmung. Die beste Werbung für den Landkreis sind diese beiden Museen. Die Attraktivität der Region mit kulturellen Angeboten gilt es zu fördern.

ÖPNV

Die beiden Fraktionen stehen nach eigenen Worten für eine praxisgerechte Optimierung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) im Landkreis. Im Norden laufen den Angaben zufolge bereits für sechs Gemeinden (Vohburg, Manching, Ernsgaden, Geisenfeld, Baar-Ebenhausen, Reichertshofen) abschließende Planungen zur Einführung des ÖPNV-Gemeinschaftstarifs in der Region Ingolstadt. Dieser bringe im gesamten Gebiet (Ingolstadt, Eichstätt, Neuburg-Schrobenhausen, Roth-Süd, nördlicher Landkreis Pfaffenhofen) einen einheitlichen Fahrtarif unabhängig von der Art des benutzten öffentlichen Verkehrsmittels.

In den Gemeinden im mittleren beziehungsweise südlichen Landkreis sollen laut CSU und FW die bestehenden privaten Buslinien hinsichtlich ihrer Bedarfsentsprechung untersucht und durch öffentlich gestützte Ruf- und Bürgerbusse oder dichtere Taktung ergänzt werden. Im Mittelpunkt stehe die Erreichbarkeit der Kreisstadt und der Bahnstationen. Hinsichtlich der Finanzierung sei zunächst die Auftrag gebende Gemeinde in der Pflicht; eine Ergänzung durch Landes- und Landkreismittel soll aber entsprechend der ÖPNV-Rechtsvorgaben ermöglicht werden.

Hier fordere ich die Bahnanbindung nach und von Petershausen in den Landkreis gesondert in die Planungen aufzunehmen.Vielen Pendlern wird hier etwas zugemutet, was der Mobilität zum Arbeitsplatz nicht mehr Rechnung trägt.

Personalien

Freilich geht das Kooperationspapier auch auf die wichtigsten Personalfragen ein. Demnach soll die CSU den Ersten Stellvertreter des Landrats stellen; diesen Posten soll Anton Westner weiterhin bekleiden. Den Posten des Zweiten Stellvertreters bekommen die Freien Wähler; und zwar in Person von Kreisrat Josef Finkenzeller. Offiziell gewählt werden die beiden Stellvertreter am 19. Mai im Kreistag. Die Fraktionen von CSU und FW haben Unterstützung der jeweiligen Personalvorschläge vereinbart. Im Übrigen haben sie sich darauf verständigt, „geeignete Personalvorschläge der jeweils anderen Fraktion bei der Besetzung von Ausschüssen und Gremien mitzutragen“.

Das braucht nicht weiter kommentiert zu werden!

Für Ihre Anliegen, Wünsche und Interessen habe ich immer ein offenes Ohr. Schreiben Sie mir

politik@claudia-jung.de

Gerne höre ich von Ihnen.

Hauptsache Heimat!

Ihre

Claudia Jung

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