Schlagwort-Archive: Politik

Lesen bleibt auch im Zeitalter der Elektronik die Schlüsselqualifikation für das weitere Leben unserer Kinder

Für fünf Tage ist Frankfurt der Schauplatz für Buch, Multimedia und Kommunikation. Unsere globale Welt dreht sich mehr denn je um das Wort und funktioniert zweifelsfrei mit „Bücherwissen“, egal ob gedruckt oder digital dargestellt. Ich appelliere an alle Väter und Mütter, ihren Kindern das knappe Gut „Zeit“ zu schenken und zum Beispiel immer wieder gemeinsam durch einen Bücherladen zu streifen oder die nahegelegene Bücherei zu besuchen, zusammen durch Bücher oder Kinderzeitschriften zu blättern oder die Kinderseite der Zeitung spielerisch zu erkunden, statt sie vor den Fernseher zu setzen.

Lesen bleibt auch im Zeitalter der Elektronik die Schlüsselqualifikation für das weitere Leben unserer Kinder.

Welthungerhilfe kritisiert Sparkurs der Bundesregierung

Das Menschenrecht auf Nahrung ist natürlich auch etwas, wo Regierungen in der Verantwortung stehen. Die Bundesregierung muss ihr Versprechen aus dem Koalitionsvertrag umsetzen und darf auch das Ziel der Industrieländer aus dem Jahr 1970, 0,7% ihres Bruttonationaleinkommens für öffentliche Entwicklungszusammenarbeit einzusetzen, nicht länger ignorieren. Ich appelliere daher an die Bundesregierung, sich ihrer Verantwortung bewusst zu sein, gerade jetzt, wo humanitäre Krisen immer bedrohlichere Ausmaße annehmen.

http://www.welthungerhilfe.de/pm-haushalt2015.html

#ByTheEndOfSeptember – Don’t say later you didn’t know – 1.8 Millionen Menschen werden auf der Flucht sein!

Die UNO warnt seit Wochen vor der „schlimmsten“ Nahrungsmittelkrise weltweit. Felder konnten nicht bestellt werden, da die Menschen vor den Kämpfen und den Auseinandersetzungen flüchten mussten. Erschwerend kommt hinzu, dass Helfer vor Ort immer wieder von logistischen Schwierigkeiten für die Verteilung von Saatgut und ebenso wie für die Verteilung der humanitären Hilfe berichten. In vielen Regionen gibt es einfach keinen Zugang zu Lebensmitteln. Wenn die Welt nicht handelt, wird Ende September jeder dritte Mensch im Südsudan hungern.

Bucay Deng, Landesvertreterin der Welthungerhilfe im Südsudan beschreibt die die Situation vor Ort als „verheerend“! Es wird keine ausreichende Ernte geben! Auch im benachbarten Uganda stoßen die Flüchtlingslager an ihre Grenzen.

Hilfsorganisationen vor Ort beziffern die benötigte Summe auf rund 1,35 Millarden Euro, um die Hungerkatastrophe abzuwenden und den Tod einer ganzen Generation Kinder zu verhindern.

Sorgt für Aufmerksamkeit #ByTheEndOfSeptember

Teilt es – und wer kann, bitte spendet! Jeder Euro zählt. Vielen Dank!

Eure

Claudia

Weitere Infos für Euch, Eure Familien, Freunde und Lehrer

http://www.welthungerhilfe.de/suedsudan-endofseptember.html

Schwarz/Schwarz/Rot verweigert Reform des Asylbewerberleistungsgesetzes – einfach nur erbärmlich!

 

Anfang Juni hatte der Deutsche Ärztetag den Gesetzgeber aufgefordert, Asylbewerbern und gleichgestellten Ausländern die gleiche Gesundheitsversorgung zu ermöglichen wie regulär Krankenversicherten. Die Bestimmungen des Asylbewerberleistungsgesetzes seien mit der grundgesetzlichen Garantie eines menschenwürdigen Existenzminimums nicht vereinbar. Auch das Bundesverfassungsgericht hatte bereits vor zwei Jahren das Asylbewerberleistungsgesetz für verfassungswidrig erklärt. Aus Karlsruhe heisst es dazu – grundgesetzwidrig. Es relativiere aus „migrationspolitischen“ Gründen, nämlich zum Zwecke der Abschreckung, die in Artikel 1 des Grundgesetzes geschützte Menschenwürde.

Selbst die dramatischen Todesfälle, noch die aktuelle Situation der Betroffenen in deutschen Asylunterkünften haben nicht dazu geführt, die minimalmedizinische Versorgung des Asylbewerberleistungsgesetzes zu verbessern. Es geht hierbei immerhin um die Gesundheit und Menschenwürde von Flüchtlingen. Seitens der CDU/CSU habe ich nichts anderes erwartet. Aber SPD – Quo vadis? Entweder fehlt es der SPD mal wieder an Durchsetzungswillen oder schlichtweg an politischer Kraft, sich dieser Verschärfung entgegenzustellen. Die systematische soziale und medizinische Unterversorgung von Asylbewerbern, von Kriegsflüchtlingen und Geduldeten wird mit dieser Diskriminierung in Beton gegossen. Einfach nur erbärmlich!

Die Vereinten Nationen und internationale Hilfsorganisationen warnen seit Monaten vor der drohenden Hungersnot im Südsudan

Die prekäre Situation im Südsudan kommt mit Ansage und ist alarmierend. Die Vereinten Nationen und internationale Hilfsorganisationen warnen seit Monaten vor der drohenden Hungersnot.

Nur die Hälfte der benötigten 1,8 Milliarden US-Dollar wurde bis jetzt von der internationalen Gemeinschaft bereitgestellt. Jedes weitere Zögern kann Menschenleben kosten.

Deshalb machen Sie im Netz auf die Hungersnot im Südsudan aufmerksam – mit dem Hashtag #ByTheEndOfSeptember!

Jetzt weitersagen und teilen!

http://www.welthungerhilfe.de/suedsudan-endofseptember/

 

„Alles nach Plan?“, Herr Ministerpräsident Seehofer? – Zusätzlich installierte Leistung für die Flexibilisierung von Biogas- Bestandsanlagen deutschlandweit auf 1.350 MW gedeckelt! Bayernplan – Fehlanzeige!

„In Bayern werden aktuell noch 58 Prozent der Stromversorgung über Atomenergie abgedeckt. Bis spätestens 2022, wenn das letzte bayerische AKW vom Netz geht, soll die Stromproduktion im Freistaat vollständig durch den Ausbau von Erneuerbaren Energien und neuen flexiblen Gaskraftwerken gesichert werden. Der Stromanteil aus Erneuerbaren Energien wird bis zum Jahr 2021 auf rund 50 bis 54 Prozent verdoppelt werden.“ – So steht es auf der Website des Fachverband Biogas e.V. (Stand 05.08.2014  – Uhr 10.00)

Die Zahl der erforderlichen neuen Gaskraftwerke im Freistaat durch ein Netz kleiner Biogasanlagen zu verringern, hatte Ministerpräsident Horst Seehofer im Mai 2012 vorgeschlagen. Von ca. 2.000 Megawatt (MW) Leistung, die  die bayerischen Biogasanlagen angeblich erbringen könnten, sprach Landwirtschaftsminister Helmut Brunner.

Da wundert es mich jetzt doch, dass Energieministerin Ilse Aigner auf Anfrage der FREIEN WÄHLER Landtagsfraktion, auf die zum 01. August in Kraft getretene Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verweist, in dem die zusätzlich installierte Leistung für die Flexibilisierung von Bestandsanlagen deutschlandweit auf 1.350 MW gedeckelt wird. Bayernplan – Fehlanzeige!

Wie möchten Sie denn die von Minister Brunner angestrebten 2.000 MW erreichen, sehr geehrter Herr Ministerpräsident Seehofer? Da schließe ich mich den Worten meines früheren Fraktionskollegen Thorsten Glauber an: „Die Große Koalition in Berlin hat auf ganzer Linie dafür gesorgt, dass es zukünftig für unsere bayerischen Familienbetriebe nicht mehr rentabel sein wird, in Biogasanlagen zu investieren.“

Im Landkreis Pfaffenhofen fallen jährlich rund 16.350 Tonnen Grüngut und ca. 6.200 Tonnen Bioabfall an, die mit enormen Kosten entsorgt werden müssen. Ein Rohstoff, den man nutzen kann! Eine moderne Biogasanlage würde nicht nur Entsorgungskosten sparen, sondern bei geringem Wartungsaufwand und weitgehend emissionsfrei Biogas und wertvollen Dünger erzeugen. Das dürfte mit der Entscheidung der Minister Gabriel und Seehofer nicht mehr zu realisieren sein.

„Alles nach Plan?“, Herr Ministerpräsident Seehofer?

Wirtschaftsinteressen, als auch Warnungen vor Arbeitsplatzabbau aus der Wirtschaft, dürfen Entscheidungen bei „Rüstungsdeals“ nicht beeinflussen

In einem Gespräch am 05. August mit der „Neu Osnabrücker Zeitung“ fordert Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter nach dem Stopp des Rheinmetall-Geschäfts mit Russland durch Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) auch die Überprüfung anderer „Rüstungsdeals“ der Bundesregierung und kritisierte Minister Seehofer scharf mit den Worten: „Für Seehofer kommt der Profit der Rüstungsindustrie offenbar vor der Moral.“

In der EU als auch in den Mitgliedsstaaten der Nato sind die Verteidigungsetats zuletzt zurück gegangen, dagegen steigen die Militärbudgets in jenen Ländern, in die Lieferungen problematisch sind. Das halte ich für gefährlich. Wirtschaftsinteressen, als auch Warnungen vor Arbeitsplatzabbau aus der Wirtschaft, dürfen Entscheidungen nicht beeinflussen. Stabilität und Frieden müssen bei Rüstungsgeschäften stets Vorrang haben. Wenn Rüstungskontrolle zur Arbeitsmarktpolitik wird, findet Gabriels restriktive Handhabung bei Rüstungsexporten meine volle Zustimmung.

Dass Unternehmen Airbus Defence and Space ist ein gutes Beispiel, wie der Arbeitsplatzrückgang durch die Umstellung auf zivile Produktion zu stoppen ist. Hier hat die Konversion von militärischer zu ziviler Luftfahrt bereits begonnen – weil die Märkte schon vorher wegzubrechen begannen.

Hier müssen der Rüstungsindustrie und der Region z. B. durch den Länderentwicklungsplan Gelder zur Verfügung gestellt werden, damit die Konversion im Unternehmen nicht nur zu einem Arbeitsplatzerhalt, sondern  zu einem Gewinn für weitere Arbeitsplätze und darüber hinaus zur ganzen Regionen wird.

Das würde ich als moderne Arbeitspolitik bezeichnen und begrüßen und nicht wie CSU-Chef Horst Seehofer, eine Ausrichtung der Rüstungsexporte, die auch die Interessen der Wirtschaft berücksichtigt.