Schlagwort-Archive: Stromtrasse

Gabriels Kurswechsel bei der Süd-Ost Stromtrasse ist kein Kurswechsel

Bayerns Wirtschaftsministerin Aigner teilt die Einschätzung von Bundeswirtschafts- und Energieminister Sigmar Gabriel über die umstrittene Südoststrom-Trasse, dass ein solches Projekt nicht über die Köpfe der Bürger und gegen deren Widerstand durchsetzbar sei. Gabriels Kurswechsel bei der Süd-Ost Stromtrasse ist kein Kurswechsel. Die geplante Hochspannungsleitung soll nur teilweise unterirdisch verlegt werden. Für das Landschaftsbild sicherlich schön, für die Energiewende vor Ort nicht zielführend. Energieminister Gabriel vermittelt mit seinem Auftreten in Nürnberg das Gefühl, das übergeordnete wirtschaftspolitische Interessen wichtiger sind, als Bürgerinteressen vor Ort.

Es geht nicht darum, dass auch in einer Zukunft ohne Kernenergie irgendwie genügend Strom in Bayern ankommt, sondern dass die Energiewende lokal angegangen wird. Das Geld hier vor Ort investiert, ist eine Chance für unser Handwerk, und das macht uns entsprechend unabhängig.

Die CDU/CSU-SPD Regierungskoalition behandelt die Energiewende so, als wäre sie nicht in der Lage, ihre Chancen einer lokal strukturierten Energiewende zu erkennen. In der Energiewende liegen große Chancen, aber unsere Ministerinnen und Minister beharren auf alten Strukturen.

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Prof. Dr. Wolfgang Arlt appelliert an die Politik genau zu prüfen, ob der Bau von Stromtrassen wirklich die beste Lösung sei

Prof. Dr. Wolfgang Arlt, Verfahrenstechniker an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, appellierte bei einem energiepolitischen Fachgespräch der Jungen Gruppe der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag an die Politik, genau zu prüfen, ob der Bau von Stromtrassen wirklich die beste Lösung sei. „Bayern muss stärker auf innovative Lösungen zur Stromspeicherung setzen. Wenn die Stromtrassen jetzt vorschnell gebaut werden, dann ist für die nächsten 50 Jahre alles fixiert und innovative Lösungen haben sich damit erledigt.“

Es gilt auch weiterhin die Trasse in vollem Umfang abzulehnen und stattdessen auf eine regionale, dezentrale Energiewende zu setzen!

Seehofers Schwenk bei der Planung war vorauszusehen!

Wie der „Focus“ berichtet, sollen sich die Parteichefs Angela Merkel (CDU), Horst Seehofer (CSU) und Sigmar Gabriel (SPD) – darauf geeinigt haben, den Verlauf der Süd-Ost Trasse zu ändern. Beginnen soll die Trasse demnach nicht mehr in Sachsen-Anhalt sondern in Mecklenburg-Vorpommern. Als Endpunkt ist nun die Region Landshut im Gespräch. Offenbar will Ministerpräsident Seehofer uns Gegnern mit der neuen Trassenführung den Wind aus den Segeln nehmen. In Mecklenburg-Vorpommern würde vorwiegend Windenergie erzeugt und kaum Strom aus Braunkohle gewonnen, heisst es aus dem Wirtschaftsministerium.

Seehofers Schwenk bei der Planung war vorauszusehen! Es gilt auch weiterhin die Trasse in vollem Umfang abzulehnen und stattdessen auf eine regionale, dezentrale Energiewende zu setzen!

„Das Geld des Dorfes dem Dorfe“: Eine lokale Wertschöpfung durch Installation, Betrieb und Wartung regenerativer Kraftwerke garantiert dem Bürger, dem Handwerk, der Landwirtschaft und letztlich den Kommunen zusätzliche Einnahmen durch Beschäftigung bzw. Steuern. Genossenschaftsmodelle in der Energieerzeugung sind zu stärken – zum Wohle des Bürgers, der im Mittelpunkt jeder politischen Betrachtungsweise stehen soll. Eine Zustimmung der neu geplanten Stromstrasse würde ein fatales Signal aussenden: Gegen die Energiewende in Bayern! Und das wäre umwelt- und energiepolitisch der absolute Nonsens!

Gabriel fordert „Sonnensteuer“ für selbst erzeugten Strom und zeigt uns sein wahres Gesicht

Energie- und Wirtschaftsminister Gabriel will sogenannte Eigenversorger an den Kosten beteiligen und schreibt in einem vertraulichen Brief, der dem Deutschlandfunk vorliegt: Wer in Zukunft eine Anlage aufstellt, um seinen Strom selbst zu erzeugen, soll 50 Prozent der Ökostromumlage zahlen.
Vorgesehen ist im EEG-Paragraphenwerk aber auch, dass der Eigenverbrauch großer Kraftwerke hingegen komplett von der Umlage befreit bleibt. Damit fördert Minister Gabriel die Betreiber von klimaschädlichen Braunkohlekraftwerken. Eine Energiewende genau in die falsche Richtung. Wieder einmal zeigt Gabriel sein wahres Gesicht und was die Bundesregierung wirklich will.

http://www.deutschlandfunk.de/energiewende-gabriel-fordert-sonnensteuer-fuer.697.de.html?dram%3Aarticle_id=288488

Geplante Hochfrequenz-Gleichstrom-Überland-Leitung von Bad Lauchstädt (Sachsen-Anhalt) bis nach Meitingen als unverzichtbar eingestuft

Vergangene Woche hatte Ministerpräsident Seehofer beim Auftritt von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Ingolstadt seine Koalition mit den Bürgern bekräftigt und erneut klar Stellung gegen das Projekt bezogen, wurde Ende der Woche bekannt, dass der neue Netzentwicklungsplan (NEP) 2014 die geplante Hochfrequenz-Gleichstrom-Überland-Leitung von Bad Lauchstädt (Sachsen-Anhalt) bis nach Meitingen als unverzichtbar einstuft wird.

Das lässt die Äußerung Seehofers nicht unbedingt glaubhafter erscheinen.

Ich würde es begrüßen, wenn sich unsere Gemeinden des Landkreises Pfaffenhofen mit den betroffenen Gemeinden aus dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen solidarisch zeigen würden und entsprechende Plakate, die gegen die Stromtrasse werben, zulassen würden.

Gerne werde ich vermittelnd tätig!