Schlagwort-Archive: Welthungerhilfe

Welthungerhilfe kritisiert Sparkurs der Bundesregierung

Das Menschenrecht auf Nahrung ist natürlich auch etwas, wo Regierungen in der Verantwortung stehen. Die Bundesregierung muss ihr Versprechen aus dem Koalitionsvertrag umsetzen und darf auch das Ziel der Industrieländer aus dem Jahr 1970, 0,7% ihres Bruttonationaleinkommens für öffentliche Entwicklungszusammenarbeit einzusetzen, nicht länger ignorieren. Ich appelliere daher an die Bundesregierung, sich ihrer Verantwortung bewusst zu sein, gerade jetzt, wo humanitäre Krisen immer bedrohlichere Ausmaße annehmen.

http://www.welthungerhilfe.de/pm-haushalt2015.html

#ByTheEndOfSeptember – Don’t say later you didn’t know – 1.8 Millionen Menschen werden auf der Flucht sein!

Die UNO warnt seit Wochen vor der „schlimmsten“ Nahrungsmittelkrise weltweit. Felder konnten nicht bestellt werden, da die Menschen vor den Kämpfen und den Auseinandersetzungen flüchten mussten. Erschwerend kommt hinzu, dass Helfer vor Ort immer wieder von logistischen Schwierigkeiten für die Verteilung von Saatgut und ebenso wie für die Verteilung der humanitären Hilfe berichten. In vielen Regionen gibt es einfach keinen Zugang zu Lebensmitteln. Wenn die Welt nicht handelt, wird Ende September jeder dritte Mensch im Südsudan hungern.

Bucay Deng, Landesvertreterin der Welthungerhilfe im Südsudan beschreibt die die Situation vor Ort als „verheerend“! Es wird keine ausreichende Ernte geben! Auch im benachbarten Uganda stoßen die Flüchtlingslager an ihre Grenzen.

Hilfsorganisationen vor Ort beziffern die benötigte Summe auf rund 1,35 Millarden Euro, um die Hungerkatastrophe abzuwenden und den Tod einer ganzen Generation Kinder zu verhindern.

Sorgt für Aufmerksamkeit #ByTheEndOfSeptember

Teilt es – und wer kann, bitte spendet! Jeder Euro zählt. Vielen Dank!

Eure

Claudia

Weitere Infos für Euch, Eure Familien, Freunde und Lehrer

http://www.welthungerhilfe.de/suedsudan-endofseptember.html

Südsudan: Die Welt darf nicht warten, bis ein Frieden verhandelt ist!

Mein Appell zum „Tag der humanitären Hilfe“:
Die Welt darf nicht warten, bis ein Frieden verhandelt ist!

http://www.huffingtonpost.de/christian-schneider/der-hunger-wartet-nicht-auf-kameras_b_5681059.html?utm_hp_ref=germany

Die Vereinten Nationen und internationale Hilfsorganisationen warnen seit Monaten vor der drohenden Hungersnot im Südsudan

Die prekäre Situation im Südsudan kommt mit Ansage und ist alarmierend. Die Vereinten Nationen und internationale Hilfsorganisationen warnen seit Monaten vor der drohenden Hungersnot.

Nur die Hälfte der benötigten 1,8 Milliarden US-Dollar wurde bis jetzt von der internationalen Gemeinschaft bereitgestellt. Jedes weitere Zögern kann Menschenleben kosten.

Deshalb machen Sie im Netz auf die Hungersnot im Südsudan aufmerksam – mit dem Hashtag #ByTheEndOfSeptember!

Jetzt weitersagen und teilen!

http://www.welthungerhilfe.de/suedsudan-endofseptember/

 

UNO: Jeder dritte Mensch gilt als arm

Nach Angaben der UNO gilt in unserer Zeit fast jeder dritte Mensch als arm. Die Vereinten Nationen weisen in ihrem jüngsten Entwicklungsbericht 2014 daraufhin, dass die Armut insgesamt zurückgeht. Dieser Fortschritt habe sich allerdings in den vergangenen Jahren verlangsamt.

Diese Entwicklung darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass weiterhin rund 2,2 Milliarden Menschen nicht nur mit sehr wenig Geld auskommen müssen, die Hälfte von ihnen hat pro Tag sogar weniger als einen Euro zur Verfügung. Gründe dafür sind Finanzkrisen, Naturkatastrophen und gewaltsame Konflikte. Weiter geht aus dem Bericht des UNO-Entwicklungsprogramms hervor, dass es vielen an Bildung und entsprechender Gesunheitsversorgung fehlt.

Wachsende Ungleichheit und Diskriminierungen bedeuteten weltweit für viele Menschen eine ernste Bedrohung. Frauen, Migranten, Menschen mit Behinderungen aber auch Menschen im nicht mehr arbeitsfähigen Alter, fehlt es zu großen Teilen am sozialen Schutz.

Entscheidend bleibt, nachhaltige Fortschritte gegen die Anfälligkeit durch Armut zu erreichen. Ich begrüße es, dass die UNO Regierungen aufruft, sich den Zielen der Vollbeschäftigung zu verpflichten. Dies bringt zweifelsfrei soziale Gewinne und Stabilität.

Die Reduktion sowohl der Armut als auch des Armutsrisikos muss auch nach 2015 im Zentrum der Millenniumsziele bleiben. Den Kampf gegen Hunger und Armut dürfen wir nicht aufgeben.

Der Entwicklungsbericht selber steht zurzeit nur in englischer Sprache zur Verfügung.
http://www.unric.org/en/latest-un-buzz/29340-human-development-report-2014-takes-the-temperature-on-humanity

Welthungerhilfe zieht eine gemischte Bilanz zum Jahresbericht der UN und den vorgestellten Ergebnissen zum Erreichen der Milleniumsentwicklungszielen

Die Welthungerhilfe zieht eine gemischte Bilanz zum Jahresbericht der UN und den vorgestellten Ergebnissen zum Erreichen der Milleniumsentwicklungszielen bis zum Jahre 2015.

Einige Meilensteine wie die Halbierung des Anteils der Armen, die Verbesserung der Einschulungsrate sowie der Kampf gegen HIV/AIDS haben das Leben der Menschen in den Entwicklungsländern deutlich verbessert. Beachtliche Erfolge gab es auch beim Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die angestrebte Halbierung des Anteils der Hungernden dagegen ist bisher nicht gelungen; auch deren absolute Zahl ist mit 842 Millionen Menschen immer noch erschreckend hoch, heisst es in der Pressemitteilung.
http://www.welthungerhilfe.de/pm-2-milliarden-leiden-an-mangelernaehrung.html

Liebe Leser, Hunger ist eine globale Katastrophe, die wir gemeinsam bekämpfen müssen. Ernteerträge steigern, Bildung für eine bessere Zukunft und Frauen in ihren Rechten stärken, sind richtige Ansätze, die Lebensverhältnisse von Menschen in Not dauerhaft zu verbessern.
Ganz der Devise – Hilfe zur Selbsthilfe! – engagiere ich mich seit mehr als einem Jahrzehnt für die Welthungerhilfe.

Der Kampf für eine Welt ohne Hunger lohnt sich. Gegenwärtig werden weltweit gültige Entwicklungsziele für die Zeit nach 2015 verhandelt. WHH Generalsekretär Dr. Wolfgang Jamann: „Es ist von zentraler Bedeutung, dass die Überwindung des Hungers bis 2025 elementarer Bestandteil der neuen Entwicklungsziele wird.“

Kämpfen Sie mit und unterstützen Sie die Welthungerhilfe

Reform der G8-Initiative „New Alliance“ nötig

Die Deutsche Welthungerhilfe hat die Staats- und Regierungschefs der G7 anlässlich des G7-Gipfels, der diese Woche in Brüssel stattfindet, heue in ihrer Pressemitteilung dazu aufgerufen, die „New Alliance for Food Security and Nutrition in Africa“  (Neue Allianz für Ernährungssicherung in Afrika) zu reformieren. Erklärtes Ziel der Initiative ist es, 50 Millionen Menschen bis 2022 durch private Investitionen in die Landwirtschaft aus der Armut zu befreien. Die Welthungerhilfe warnt dagegen vor negativen Konsequenzen.

http://www.welthungerhilfe.de/pm-g7gipfel-bruessel2014.html

Es gilt als bewiesen, dass  nur ein globales Ernährungsystem mit Kleinbauern und  Kleinbäuerinnen sich in einer erfolgreichen  Entwicklungspolitik bewährt hat. Und nur, wenn die Regierungsverantwortlichen die Bedürfnisse dieser Kleinbauern in den Focus ihrer weltweiten Entwicklungspolitik stellen, haben unsere gemeinsamen Bemühungen eine Chance auf Erfolg.

Bei mir erhärtet sich die Meinung, dass sich die G 7 Staaten unter dem Deckmantel der Hungerbekämpfung  zum Steigbügelhalter der Profitinteressen international agierender und vernetzter Konzerne – bewusst oder unbewusst sei dahingestellt – macht. Wer Armut und Hunger bekämpfen will, muss die Armen und Hungernden unterstützen, nicht Agrokonzernen dabei helfen, Geschäfte zu machen.